Erdgeschichte

Die Erde im Mesozoikum
Die Erde im Mesozoikum

Einige Daten zur Erdgeschichte

Cenozoikum

Quartär / Holozän (vor 10.000 Jahren – heute)

Heutige Menschen und Tiere.

Seit Beginn des Quartärs ähnelt die Tier- und Pflanzenwelt der heutigen, nur einige sehr stark ans Eiszeitalter angepasste Arten gibt es heute nicht mehr.

Quartär / Pleistozän (vor 2,6 MioJ – 10,000 Jahren)

Das Eizeitalter. Auf der Nordhalbkugel wurde es sehr kalt; Schnee und Eis breiteten sich vom Nordpol aus und bedeckten weite Region Nordamerikas, Europas und Asiens. Auch am Drachenfels lebten Mammuts!

Tertiär / Neogen

Pliozän (vor 5,3 – 2,6 MioJ)

Miozän und Pliozän gelten als das Zeitalter der Elefanten. Auch die ersten Rinder tauchen auf. Und da sind die Menschen: Homo habilis und der Homo erectus.

Miozän (vor 23,8 – 5,3 MioJ)

Bei vielen Tieren sieht man die Verwandtschaft zu heutigen Tieren, so bei den Pferden, Kamelen, Elefanten, Hirschen und Großkatzen (bis auf die Säbelzähne). Der erste Hominide erscheint.
Siebengebirge: Durch eine letzte vulkanische Aktivität im Miozän entstand der Petersberg (Basalt)

Tertiär / Paläogen

Oligozän (vor 33,7 – 23,8 MioJ)

Die Urwälder verschwanden, dafür breitete sich Grasland aus .. und mit ihm die Gras futternden Tiere. Auch erste Menschenaffen erschienen im Oligozän. Siebengebirge: Vulkanausbrüche auf dem im Gebiet des heutigen Siebengebirges.
In drei Ausbruchsphasen wurde Lava aus dem Boden geschleudert, die langsam erkaltete. So entstanden der Drachenfels (Trachyt), die Wolkenburg (Latit), der Ölberg (Basalt), die Löwenburg, der Lohrberg und der Nonnenstromberg.

Eozän (vor 54,8 – 33,7 MioJ)

Die Säugetiere wurden größer und vielgestaltig: da waren die Urahnen unserer heutigen Tiere, aber auch fremdartig anmutende Tiere wie große, fleischfressende Laufvögel.

Paläozän (vor 65 – 54,8 MioJ)

Die Erde nahm langsam die Form an, die wir heute kennen. Nach dem Aussterben der Dinosaurier muss sie leer gewirkt haben; winzige Säugetiere; verloren sich in den Urwäldern.

Mesozoikum

In der Kreide gab es mehr Dinosaurier als in Trias und Jura zusammen. Am Ende der Kreidezeit stehen verheerender Vulkanismus und der Meteroriteneinschlag von Chicxulub.

Jura (vor 206 – 144 MioJ)

Das Jura ist der Zeit der Giganten, der gewaltigen Sauropoden und Raubsaurier. Der Superkontinent Pangäa begann auseinanderzubrechen.

Trias (vor 248 – 206 MioJ)

Die Kontinente sind in einem Superkontinent Pangäa vereint. In der Oberen Trias beginnt das Zeitalter der Dinosaurier, aber auch die ersten Säugetiere tauchen auf.

Paläozoikum

Perm (vor 290 – 248 MioJ)
Die Kontinente waren in einem Superkontinent Pangäa vereint, und das hatte einschneidende Auswirkungen auf die Lebensbedingungen. Am Ende des Pems führte es zum größten Massenaussterben der Erdgeschichte.

Karbon (vor 354 – 290 MioJ)

Das Karbon war die Zeit der Amphibien, die unter den tropischen Bedingungen riesig groß wurden. Nun wurde es auch auf dem Festland grün. Die Steinkohle entstand in jener Zeit.
In unserer Region zog sich der Ozean zurück, Schiefer entstand. Das Rheinische Schiefergebirge wurde aufgefaltet. Durch die dabei entstandenen tiefen Risse und Klüfte floss heißes und mineralhaltiges Wasser aus dem Erdinneren, aus den im Wasser gelösten Mineralien bildeten sich Quarze, Blei-, Zink- und Kupfererze.

Devon (vor 417 – 354 MioJ)

Das Zeitalter der Fische. Doch auch auf dem Festland wurde es lebendig: die Pflanzen verbreiteten sich, und schließlich entdeckten die Urlurche das Festland als Lebensraum. Das ganze Gebiet um das heutige Siebengebirge war überflutet.

Silur (vor 443 – 417 MioJ)

Üppiges Leben tummelte sich in den warmen Ozeanen und Flachmeeren. Auch prächtige Korallenriffe und erste Landpflanzen entstanden im Silur.

Ordovízium (vor 495 – 443 MioJ)

Die Welt des Ordoviziums war eine Wasserwelt; ein riesiger Ozean, der Panthalassische Ozean, bedeckte fast die gesamte nördliche Halbkugel. So entwickelte sich vor allem die Tierwelt im Meer.

Kambrium (vor 545 – 495 MioJ)

Im Kambrium entwickelte sich in den warmen, lichtdurchfluteten Meeren in kurzer Zeit eine unglaubliche Vielfalt kleiner, wirbelloser Tiere „Kambrische Explosion“; oder neuer „Kambrische Radiation“).

Proterozoikum (vor 2.5000 – 545 MioJ)

Dieser Abschnitt der Erdgeschichte ist der mit Abstand längste. Am Ende des Proterozoikums, im Ediacarium, schaffte das Leben in den Meeren seinen Durchbruch. Erstmals gelangte freier Sauerstoff in die Atmosphäre.
Vor 635 MioJ: Ediacara Fauna – die ersten Tiere, die uns Abdrücke im Schelf hinterlassen haben.

Archaikum (vor 3.800 – 2.500 MioJ)

Die ältesten erhaltenen Gesteine sind ca. 3.800-3.500 Millionen Jahre alt. Vor ca. 3.500 Millionen Jahren gab es erste Spuren von Leben im Meer: winzige Archaeobakterien, die in der Nähe der „Black Smokers“ lebten. Aus ihnen entwickelten sich die Cyanobakterien, die Fotosynthese betrieben und damit Sauerstoff freisetzen – für viele Millionen Jahren nur im Meer.

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