Leben an der Rheingrenze

Römergeschichte "Leben an der Rheingrenze"
Römergeschichte "Leben an der Rheingrenze"

Die Geschichte „Leben an der Rheingrenze“ widmet sich einer einer römisch-ubischen Familie, die über Generationen im römischen Bonn am Rhein lebte. Sie sind Kapitäne der Rheinflotte und Olivenhändler, die bei den römischen Steinbrüchen am Drachenfels einen Imbiss betreiben.

Das Siebengebirge lag zwar in Sichtweise der Römer in Bonn und Köln, doch auf der anderen Rheinseite – und damit auf der anderen Seite der Grenze, in Germania Magna, im Barbaricum. So war der Rhein zugleich die Grenze der römischen Provinz Germania Inferior und ihre Lebensader: Hier patrouillierten die Schiffe der Flotte, und Handelsschiffe brachten mediterrane Köstlichkeiten und vieles mehr. Am Drachenfels bauten die Römer Steine ab, in Bonn und Köln, ja sogar in Xanten und Nimwegen wurde mit Trachyt vom Drachenfels gebaut.

Leider wissen wir kaum etwas von den Menschen, die damals hier gelebt haben; die Archäologen haben in unserer Region nur wenige Funde aus der Römerzeit gefunden und was wir wissen, stammt aus römischen Quellen. Vieles an dieser Geschichte ist folglich frei erfunden.

EInige der Protagonisten sind am Rhein geboren, andere haben ihre Wurzeln in Italien, auf dem Balkan oder noch weiter weg.eine antike „verpanschte Familie“, wie es Carl Zuckmayer viel später einmal ausgedrückt hat. Das ist durchaus Absicht, denn diese Geschichte ist verbunden mit einem großen Dankeschön dafür, dass wir heute im vereinten Europa leben, und dass der Rhein keine Grenze mehr ist.

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