Nonnenstromberg

Naturwald
Naturwald

Wenn ich am Nonnenstromberg wandern gehe, fühle ich mich oft wie in einem verwunschenen Wald. Vielleicht war der legendäre Mönch von Heisterbach, der einer unbekannten Vogelstimme immer tiefer in den Wald folgte, hier am Nonnenstromberg angekommen? Wo sonst im Siebengebirge kann man die Vögel so klar und schön singen hören wie hier, in der Ruhe und Abgeschiedenheit des Nonnenstrombergs?

Auf den ersten Blick mag dieser Berg etwas weniger interessant erscheinen: ein langgezogener Kegel, kein Hotel oben drauf, keine Ruine, und so fiel der Abschnitt über den Nonnenstromberg in den Wanderführern bislang eher kurz aus. Doch hier gibt es Naturwald (Naturwaldzelle), und eine Wanderung am Nonnenstromberg ist ein Ereignis, für Naturliebhaber allemal.
Der Name stammt aus dem Mittelalter, als der daneben liegende Petersberg noch Stromberg hieß. Da der Nonnenstromberg etwas niedriger war als der Stromberg, wurde er der niedere Stromberg, auf Mittelhochdeutsch der Nonnenstromberg genannt. Einer anderen Sage nach kommt der Name von zwei frommen Frauen, den Klausnerinnen vom Nonnenstromberg, die während der Zeit der Kreuzzüge dort Schutz suchten.

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