NS-Diktatur

Friedenskrippe Köln
Friedenskrippe Köln

Wenn Sie zur Weihnachtszeit nach Köln kommen, finden Sie im Hauptbahnhof die Friedenskrippe, eine Station des Kölner Krippenwegs. Dann sind wir im Köln der Nachkriegsjahre – die Stadt ist zerbombt, kaum etwas ist den Menschen geblieben. Mit viel Liebe erinnern wir uns an den damaligen Kölner Kardinal Frings.

Nazi-Deutschland ist eine totalitäre Diktatur, in der die Grundrechte nicht mehr gelten, Juden und Minderheiten entrechtet werden, geheime Staatspolizei und KZ-Aufsichten die Menschen terrorisieren. Der gesamte Staatsapparat des Reiches und der Länder, die Justiz, Presse, Film und Rundfunk, Vereine und Verbände – die ganze Gesellschaft stehen unter die Kontrolle der Nationalsozialisten.

1939 bricht der Zweite Weltkrieg aus; Hitler hat ihn von Anfang an gewollt. Stärker als je ein Krieg zuvor trifft er auch die Zivilbevölkerung; mehr als 70 Millionen Menschen werden getötet. Im Mai 1945 kapituliert Deutschland. Die Städte sind zerbombt und auch viele Dörfer liegen in Schutt und Asche. Deutschland wird besetzt, die Alliierten lösen Preußen auf. 1946 entsteht Nordrhein-Westfalen.

In diesem Kapitel:

Im Siebengebirge verdeckt die Wiederaufforstung am Ofenkaulberg sehr schmerzliche Erinnerungen. 1944 wurde ein Teil der Rüstungsindustrie in die Ofenkaulen verlagert: russische und polnische Zwangsarbeiter mussten Einspritzpumpen für Jagdflugzeuge anfertigen. Im Februar/März 1945 suchten Königwinterer Bürger dort Schutz vor den Luftangriffen.

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