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Der Aufstieg zum Ölberg mag Sie ins Schwitzen und ans Keuchen bringen, aber er lohnt sich, ganz bestimmt. Von dort oben hat man eine wunderbare Aussicht auf das Rheintal, den Westerwald, das Bergische Land, das Sauerland, die Eifel und den Taunus. In der Gaststätte auf dem Ölberg kann man sich für den weiteren Weg stärken. Wenn man am Fuße des Ölbergs den Ölbergrundweg entlang geht, kommt man zur Margarethenhöhe, einem bekannten Ausflugsort, und zum Buchenplatz, wo Gesteine aus dem Siebengebirge zu sehen sind. Neben den Hauptwanderwegen gibt es Trampelpfade hinauf dem Ölberg, die aber nur bei trockenem Wetter und mit passendem Schuhwerk zu empfehlen sind. Wenn Sie wie ich Bäume und ganz besonders Lärchen mögen, kommen Sie am Ölberg voll auf Ihre Kosten. Auch der Ölberg hat eine lange Geschichte, doch leider weiß ich nicht so viel darüber. Münzfunde aus dem 5. Jahrhundert vor Christus lassen vermuten, dass auch der Ölberg schon früh besiedelt war, und dass uralte Fernverkehrwege über ihn führten. In fränkischer Zeit hieß er Auelberg und war Gerichtsstätte für den Verwaltungsbezirk Auelgau. Im hohen Mittelalter gehört er dem Kloster Heisterbach.
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