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Ruine der Burg                                                                                                                                                                     

Rosenau

 
 Aufstieg zur Rosenau      Burgruine Rosenau

Vom Ölbergringweg gelangt man über einen schmalen, gewundenen Pfad hinauf zu der Ruine der Burg Rosenau. Im Hohen Mittelalter stand hier für kurze Zeit eine kleine Burg, doch von ihr wissen wir nur sehr wenig. Offensichtlich wurde sie in nur wenigen Jahren aus dem Boden gestampft und kurz darauf wieder abgerissen. Seit 1222 nannte sich Dietrich von Dorndorf, ein niederer Adliger, Dietrich von Rosenau, also Herr der Burg Rosenau. Er starb 1243, und noch im gleichen Jahr verkaufte seine Familie die Burg Rosenau an das nahegelegene Kloster Heisterbach. Vermutlich um 1250 wurde die Rosenau abgerissen. Die Motive sind bis heute unklar. 

Was die Historiker im Dunkeln lassen, erhellen die Barden auf ihre Weise. Eine Sage berichtet von einer Jungfrau von der Rosenau, die im Mittelalter verflucht wurde und seitdem unter der Erde schmachtet. Wenn es ganz ruhig im Wald um die Rosenau ist, so heißt es, könne man sie noch heute seufzen hören . Eine andere Sage hingegen berichtet, dass diese Jungfrau sich selbst zu helfen wusste .. 

Die Rosenau ist einer meiner Lieblingsplätze im Siebengebirge; hier ist es zu jeder Jahreszeit schön. Rund um die Rosenau wachsen Buchen, Ahorn und - oben auf der Ruine - auch eine Eibe. Kein Wunder, dass so viele Sagengestalten nach Bäumen benannt sind! 

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