Drachenfels, Wolkenburg, Nachtigallental

Drachenfels und Wolkenburg, vom Breiberg

Der Drachenfels ist sicher der bekannteste Berg im Siebengebirge. Die Aussicht hinab ins Rheintal und auf die anderen Berge ist ist immer wieder grandios.

Von fast überall im Siebengebirge kommt man zum Drachenfels. Da wir hier auf Königswinterer Stadtgebiet sind, hier drei Königswinterer Wege zum Drachenfels: Mit der Drachenfelsbahn, zu Fuß den Eselsweg hinauf oder durch das Nachtigallental.

Hinauf mit der Drachenfelsbahn

Es ist immer wieder schön, mit der Zahnradbahn auf den Drachenfels zu fahren. Auf halber Höhe ist die Mittelstation, hier geht es zu Schloss Drachenburg mit dem Museum der Naturschutzgeschichte. Die Talstation ist ganz am Ende der Drachenfelsstraße.

Natürlich kann man auch hinaufsteigen. Der „klassische“ Eselsweg beginnt am Rhein am Eselsbrunnen, dann geht es durch die Drachenfelsstraße Richtung Talstation. Neben der Talstation führt eine steile Straße hinauf Richtung Drachenfels, vorbei an der Nibelungenhalle, Reptilienzoo und zahlreichen Ausflugslokalen.

Nachtigallental im WInter

Durch das Nachtigallental

Eine andere Möglichkeit ist der Weg durch das romantische Nachtigallental. Das klingt etwas abgedroschen, ich weiß, doch das Nachtigallental ist einfach wunderschön. Hier ist man gleich in einem Siefen, einem schluchtenartigen Waldtal mit kleinem Bächlein, die für das Siebengebirge so typisch sind.

Es beginnt am Ende der Bahnhofsstraße in Königswinter-Altstadt, Der Eingang ist am Ende der Bahnhofsstraße. Vom Bahnhof Königswinter aus ist es gleich um die Ecke. Von einem Parkplatz in der Stadt aus ist es auch nicht weit, denn so groß ist die Altstadt nicht. Über die Bahnhofsstraße oder die Winzerstraße kommen Sie dorthin, dann geht es nur noch unter der B42 Schnellstraße hindurch, und schon sind Sie sind gleich in einer anderen Welt. Was für ein Kontrast.

Blick auf die Drachenburg und den Rhein
Blick auf die Drachenburg und den Rhein

Weiter Richtung Milchhäuschen oder Drachenfels

Am Ende des Nachtigallentals geht es noch einmal recht steil hinauf, dann sieht man die Drachenburg samt Vorburg und die Streuobstwiesen. Hier hat man die Wahl, ob man einmal hinauf zum Schloss Drachenburg und weiter hinauf zum Drachenfels geht, oder weiter hinauf ins Siebengebirge, Richtung Milchhäuschen und dann weiter am Schallenberg, Geisberg und Jungfernhart vorbei bis zur Margarethenhöhe. Heute ist dieser breite Wanderweg ein Teilstück des „Wegs der deutschen Einheit“, der von Görlitz ganz im Osten bis nach Aachen ganz im Westen führt.

Wenn man nun diesem Weg Richtung Milchhäuschen folgt, verpasst man den Drachenfels trotzdem nicht. Auch von der Wegkreuzung am Milchhäuschen führt ein schöner Spazierweg Richtung Drachenfels. In umgekehrter Richtung kann man nach dem Abstieg vom Drachenfels den Weg Richtung Wolkenburg und Milchhäusschen einschlagen.

Haltestellen

Die Züge des Regionalverkehrs halten im Bahnhof Königswinter. Vom Bahnhof ist es nicht weit zur Talstation der Drachenfelsbahn, noch näher ist der Eingang zum Nachtigallental.

Die nächstgelegenen Haltestellen der Linie 66 Siegburg – Bonn – Königswinter – Bad Honnef sind Clemens-August-Straße und Königswinter Fähre.

Wanderlinks

Naturpark Siebengebirge
Tourismusachse Nachtigallental über Dechendenkmal Ausgangspunkt (R5)
Tourismusachse Eselsweg zum Drachenfels (R6)

Tourismus Siebengebirge
Bad Honnef, Tretschbachtal & Löwenburg (Tour 13)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*