Heimatverbunden, weltoffen und tolerant

Heimatliebe und Weltoffenheit prägen seit den Tagen der Römer und Ubier unsere Region – auch wenn Hassprediger und Populisten uns etwas anderes glauben machen möchten.

In diese Tradition stellt sich auch mein „Rheindrache“ mit seinen Drachen und Rittern. Hier finden Sie viele Informationen zu den Bergen und Tälern des Siebengebirges, seiner herrlichen Natur, den Burgruinen Drachenfels, Löwenburg, Rosenau und Kloster Heisterbach. Sie begegnen sagenhaften Gestalten und den Drachen und Rittern. Gerade letztere, werden heute dringend gebraucht.

Viel Verbindendes, seit jeher

In den historischen Märchen wird die Geschichte der Region aus der Sicht der Menschen erzählt. Dabei wird deutlich, wie viel Verbindendes es seit jeher zwischen dem Rheinland und dem umgebenden Deutschland und Europa, ja sogar Nordamerika gibt.

Da ist die römisch-ubische Familie aus Bonn in Leben an der Rheingrenze – Kapitäne der Rheinflotte und Olivenhändler, die bei den römischen Steinbrüchen am Drachenfels einen Imbiss betreiben. Die Auswanderergeschichte Zuhause am Rhein und in Amerika widmet sich zwei Familien, den Tombachs und Bergmanns, die sich in den USA eine neue Existenz aufbauen und doch den Kontakt zur Heimat halten.

Zum Preußenjahr 2015 erschien 200 Jahre Rheinprovinz. Im Mittelpunkt stehen die deutschen Verwandten der Bergmanns und die Limbachs, eine deutsch-belgische Familie. Sie betreiben in ihrem „Limbach-Stübchen“ eine kleine Gastwirtschaft und eine Second Hand Hut- und Kleiderwerkstatt. Sophie Limbach heiratet nach Österreich-Ungarn, wodurch die Familie noch etwas bunter wird. Der drohende Weltkrieg bricht ihr das Herz.

Sophies Enkelin Kathi und ihr Mann Max erleben den Ersten Weltkrieg, den Zusammenbruch des Kaiserreiches und die Weimarer Republik. Sie treffen auf ihre entfernten amerikanischen Verwandten, die bei den American Forces in Koblenz stationiert sind; aus übrig gebliebenem Uniformstoff werden Kindermäntel. Schließlich gibt es auch wieder erste Kontakte nach Belgien. Zwischen all dem Trennenden zeigt sich wieder das Verbindende.

Heimatliebe und Weltoffenheit

„Vater Rhein wäre sehr böse mit uns, wenn wir engstirnige Menschen würden“, das wusste Kathi schon als kleines Mädchen. Sie würde sich sicher wünschen, dass auch wir uns von niemandem etwas anderes einreden lassen.

Heimatliebe und Weltoffenheit schließen sich nicht aus, ganz im Gegenteil. Wenn wir den Hasspredigern und Populisten das Feld überlassen, verlieren wir alle.

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