Mittelalter und Kreuzzüge

Burg Löwenburg
Burg Löwenburg

In einer Gegend mit gleich drei Burgen liegt es nah, dass viele Sagen im Mittelalter spielen, insbesondere im Hochmittelalter zur Zeit der Kreuzzüge.

Viele rheinische Ritter waren nach Palästina gezogen; ihre Familien und Freunde blieben zuhause zurück. Manche galten lange als vermisst und kehrten erst spät heim, manche nie.  Hedwig von der Wolkenburg ist eine Kreuzfahrersage mit Happy End. Es kam vor, dass durchtriebene Neider die Abwesenheit des Burgherrn ausnützten. Diesem Thema widmen sich die Geschichten Die Klausnerinnen vom Nonnenstromberg und Der Graf vom Geisberg.

In Geschichte Kreuzfahrer aus dem Siebengebirge begleiten wir zwei junge Männer aus dem Siebengebirge im Kreuzheer Friedrichs II. nach Palästina.

Liba vom Ölberg hat den Mord an einem Erzbischof zum Thema. Tatsächlich wurde 1225 der Kölner Erzbischof Engelbert I. von Berg ermordet. Eine Burg auf dem Ölberg gab es freilich nicht.

Mittelalter und Kreuzzüge ist ein allgemein gehaltener Begriff. Von einigen Burgen und ihren Rittern und Damen wissen wir recht viel, und da gibt es auch viel Stoff für alte und neue Sagen.

Alle Geschichten im Kapitel  Ritter auf der Löwenburg  spielen im Hochmittelalter zur Zeit des Thronkriegs zwischen Philipp von Schwaben und Otto IV. und später zur Zeit Friedrichs II.

Auch die Geschichten von der windschiefen Burg Rosenau gehören in die Stauferzeit.

Im Spätmittelalter Anfang des 14. Jahrhunderts treffen wir Ritter Lambert und Hündchen Lucie sowie Lambert väterlichen Freund Bolko, Laienbruder im Kloster Heisterbach. Die Geschichte Bruder Bolko gehört in die späte Kreuzfahrerzeit, als sich das Ende der Kreuzfahrerstaaten im Nahen Osten längst abzeichnete. Nach dem Fall Akkons gingen die letzten Ritter und ihre Familien zurück nach Europa, doch die Welt dort hatte sich sehr verändert, die Kreuzfahrerideale galten längst nichts mehr. 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*