Startpunkt Oberdollendorf

Auf dem Weg von Oberdollendorf nach Heisterbacherrott sieht man schon von weitem das barocke Portal von Kloster Heisterbach, und kurz darauf die mittelalterliche Chorruine. Sie ist alles, was uns von der ehemaligen Abteikirche der Zisterzienser geblieben ist.

Oberdollendorf

Jahrhundertelang haben die Zisterzienser Oberdollendorf mitgeprägt. Bei ihnen kamen Frömmigkeit, vielfältige Fertigkeiten und Geschäftssinn zusammen. Sie machten Land urbar, betrieben Landwirtschaft, Viehzucht, Forstwirtschaft und Weinbau. Dabei waren sie so erfolgreich, dass sie schon bald mehr erwirtschafteten als sie für sich selbst brauchten. So verkauften sie ihre Produkte, verdienten gutes Geld und finanzierten damit ihre Bauten und den Ankauf weiterer Ländereien.

Im Mühlental zwischen Oberdollendorf und Heisterbach betrieben die Zisterzienser zahlreiche Mühlen, und Gut Sülz war der Mittelpunkt ihrer Weinwirtschaft.

Auch heute ist Gut Sülz ein bekanntes Weinrestaurant. In Oberdollendorf haben wir die nördlichsten Weinberge Deutschlands, den Oberdollendorfer Weinwanderweg und das Heimatmuseum Brückenhofmuseum (Bachstraße 93). Mit seinen verwinkelten Sträßchen, den schönen Fachwerkhäusern und natürlich den Weinrestaurants ist es ein Städtchen für Genießer.

Die zweite Etappe des Rheinsteigs führt von Oberdollendorf durch das Mühlental hinauf zum Kloster Heisterbach. Natürlich kann man auch hinauf fahren, Kloster Heisterbach hat einen Parkplatz und eine schön gestaltete Bushaltestelle der RSVG-Linie 520.

Heisterbach

Das Klostengelände steht uns das ganze Jahr über offen. Kloster Heisterbach war Mittelpunkt des Projektes Klosterlandschaft Heisterbach der Regionale 2010, des Strukturprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen. So ist es heute wieder richtig schön, mit den restaurierten Gebäuden und Gartenanlagen und den zahlreichen Hinweistafeln zu historischen Ereignissen ebenso wie zu seltenen Pflanzen.

In der Zehntscheune gibt es eine Ausstellung zu den Zisterziensern in Deutschland und Europa und der Kulturlandschaft Heisterbacher Tal, zudem finden hier Konzerte statt. Die Öffnungszeiten und das Programm finden Sie auf der Website der Abtei Heisterbach.

Die Umgebung

Vom Kloster Heisterbach führen Wanderwege hinauf zum Petersberg, oder weiter in Richtung Einkehrhäuschen, Nonnenstromberg und Stenzelberg. Dort, am Stenzelberg, haben die Mönche Steine für den Bau ihrer Abteikirche gebrochen. Vom Stenzelberg ist uns heute kaum etwas geblieben

Vom Kloster Heisterbach ist es nicht weit zum Weilberg mit dem Naturdenkmal, einem offengelassenen Steinbruch. Man kann den Wanderweg nehmen oder eine Station mit dem Bus fahren, die Haltestelle heißt „Verschönerungsweg“. Der nächstgelegene Parkplatz ist „Im Mantel“.

Dann gibt es den „Herrenweg“ hinab nach Königswinter. Diesen Weg nahmen die Heisterbacher Äbte, wenn sie unten in Königswinter zu tun hatten. Dort wohnten sie in ihrerer eigenen Unterkunft, dem Heisterbacher Hof in der heutigen Rheinallee, denn sie waren wichtige Personen in der Region und erfolgreiche Geschäftsleute (der spätere Düsseldorfer Hof).

In Oberdollendorf gibt es eine Haltestelle der Linie 66 Bad Honnef – Siegburg. Niederdollendorf hat einen Bahnhof, und die Regionalzüge halten hier.

Wanderlinks
Naturpark Siebengebirge | Wandertour Oberdollendorf und seine Weinberge | Wandertour Klosterlandschaft Heisterbach
Tourismus Siebengebirge | Wanderfibel Königswinter – Oberdollendorf und sein Weinberge (Tour 2) | Wanderfibel Königswinter – Klosterlandschaft Heisterbach (Tour R1-R4)

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