Die Zeit der Staufer

Vieles im Siebengebirge erinnert an die Stauferzeit: die Burgen Drachenfels, Wolkenburg, Löwenburg und Rosenau, und natürlich Kloster Heisterbach. Da liegt es nah, dass es aus dieser Zeit besonders viel zu berichten gibt. Zunächst die Einführung und Übersicht zu diesem Kapitel.

Beiträge in diesem Kapitel
Friedrich Barbarossa und die Kölner Erzbischöfe | Herrscher, Minnesänger und Zisterzienser | Krieg um den Thron | Europa im Umbruch | Friedrich II. und die Herren vom Siebengebirge | Der ferne Kaiser

Stauferzeit, Barbarossa und die Kölner Erzbischöfe
Barbarossa und die Kölner Erzbischöfe

Friedrich Barbarossa und die Kölner Erzbischöfe

Im ersten Beitrag geht es um die Zeit des mächtigen Kölner Erzbischofs und Kanzlers Rainald von Dassel, damals wurde Burg Drachenfels erbaut. Sein Nachfolge Philipp von Heinsberg rief 1189 Zisterzienser ins Siebengebirge.

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Stauferzeit, das kurze Weltreich Heinrichs VI.
Das kurze Weltreich Heinrichs VI.

Herrscher, Minnesänger und Zisterzienser

Der zweite Beitrag gibt einen Einblick in die Regierungszeit Kaiser Heinrichs VI., Barbarossas Sohn und Nachfolger. Er war der mächtigste alle Stauferherrscher und zugleich ein begabter Minnesänger. In jenen Jahren zogen die Zisterzienser vom Petersberg hinab in Heisterbacher Tal.

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Chronist Caesarius von Heisterbach

Krieg um den Thron

Nach dem plötzlichen Tod Heinrichs VI. in Sizilien kam es zu einer Doppelwahl und einem Krieg zwischen Heinrichs jüngerem Bruder Philipp von Schwaben und Otto IV, dem Sohn Heinrichs des Löwen und Lieblingsneffe von Richard Löwenherz. Um diese Jahre geht es im dritten Beitrag. Die Grafen von Sayn waren treue Anhänger Ottos. In jenen Jahren entstand ihre Burg Löwenburg.

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Stauferzeit, Europa im Umbruch
Europa im Umbruch

Europa im Umbruch

Der vierte Beitrag beschreibt die wenigen friedlichen Regierungsjahre, die Otto IV. vergönnt waren, den kulturellen Austausch in Europa und die Entstehung der Bettelorden. Schließlich der Bruch mit dem Papst und der anschließende Krieg um den Thron gegen Friedrich II.. Da ging es dann längst nicht mehr nur um das Reich.

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Wappen Wolkenburg, Drachenfels und Löwenburg, Burgruine Löwenburg

Friedrich II. und die Herren vom Siebengebirge

Im fünften Beitrag geht es um die frühen Regierungsjahre Friedrichs II. Auf Burg Drachenfels wurden Burggrafen eingesetzt, die Äbte von Heisterbach waren angesehene Männer in Reich und Region. Graf Heinrich von Sayn stieg durch die Heirat mit Mechthild von Landsberg, einer Enkelin des Landgrafs von Thüringen, in den Hochadel auf und wurde ein mächtiger Fürst.

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Der ferne Kaiser

Im letzten Beitrag geht es um die später Stauferzeit im Siebengebirge, als Friedrich II. fast nur noch in Süditalien war. In jenen Jahren tobte ein blutiger Krieg gegen die Katharer in Frankreich, und auch im Reich wurden Ketzer verfolgt. Kaiser Friedrich II. erklärte Häresie zum Majestätsverbrechen und erließ scharfe Gesetze. Auch Graf Heinrich III. von Sayn wurde angeklagt, darum geht es im Beitrag Eine Mauer im Haus des Herrn.

Europa zur Stauferzeit

Auch wenn es hier um die Stauferzeit im Siebengebirge geht, sollten wir einen Blick über das Rheinland und Deutschland hinaus werfen, denn der Reichsdienst führte die rheinischen Herren oft weit weg. Die Kölner Erzbischöfe waren Kanzler des Reiches, die Grafen von Sayn und die Grafen von Berg standen im Reichsdienst und folgten den Kaisern auf ihren Heerzügen nach Italien oder ins Heilige Land.

Europa zur Stauferzeit
Die Kapetinger in Frankreich, die Plantagenets in Westfrankreich und England und die Normannen in Süditalien und Sizilien. Europäisch geprägte Herrscher.

„Höfische Zeit“ – Minnesang und Heldenepen

In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts begann die „Höfische Zeit“, eine Blütezeit der Literatur und der Kunst. Es ist die Zeit der Ritter, des Minnesangs und auch der Kreuzzüge. In jener Zeit entstanden Heldenepen wie das Nibelungenlied und höfische Romane wie Parzival. Viele große Minnesänger waren zugleich Ritter, so gehört der Minnesänger Friedrich von Hausen gehörte zu den Ministerialen im Stab des Kaisers.

Märchen mit historischem Hintergrund

Hier beim „Rheindrachen“ möchte ich Ihnen die Geschichte unserer Region aus der Sicht der Menschen erzählen. Dazu gibt es einige Märchen mit historischem Hintergrund aus der Stauferzeit im Siebengebirge.

Ottos Mantel | Marguerite von der Löwenburg| Herr Drache, seid Ihr willkommen | Der Holzesel auf Burg Löwenburg
Kreuzfahrer vom Siebengebirge
Bianca von der Rosenau

Die Geschichten im Kapitel „Ritter auf der Löwenburg“ spielen zur Zeit Ottos IV. Die Grafen von Sayn waren treue Gefolgsleute Kaiser Ottos IV. Auch Ritter Brexger und seine Frau Marguerite sind Otto sehr verbunden.  Und auch mir, sehen Sie es mir bitte nach, ist Otto IV. unter allen mittelalterlichen Kaisern der liebste.

Zum Weiterlesen
www.sayn.de, zur Familiengeschichte der älteren Grafen von Sayn

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