Weltkulturerbe Niedergermanischer Limes!

Rhein, Siebengebirge, Römerschiff
Rhein, Siebengebirge, Römerschiff

Bonn als Legionsstandort ist mit dabei.

Fünf Jahrhunderte lang war der Rhein die Grenze zwischen dem römischen Germania Inferior auf der linken und dem freien Germania Magna auf der rechten. Legionslager und Kastelle sicherten die Rheingrenze, und auf dem Rhein patroullierte die Rheinflotte. Daher sprechen wir von Niedergermanischen Limes.

Nun haben die Niederlande, NRW und Rheinland-Pfalz bei der UNESCO den Antrag eingereicht, den Niedergermanischen Limes als Teil der bestehende Welterbestätte „Frontiers of the Roman Empire – Grenzen des Römischen Reiches“ anzuerkennen. Am 27. Juli hat das Welterbekommittee zugestimmt.

Bonn war das südlichste Legionslager in Germania Inferior. Hier lebten Einheimische mit Menschen aus vielen Teilen des riesigen Reiches zusammen. Am Drachenfels bauten die Römer Steine ab. In Bonn und Köln, ja sogar in Xanten und Nimwegen wurde mit Trachyt vom Drachenfels gebaut.

Mehr zum Projekt

Archäologie im Rheinland, der Niedergermanische Limes auf dem Weg zum Weltkulturerbe“

Leben an der Rheingrenze

Leider wissen wir kaum etwas von den Menschen, die zur Römerzeit in und um das Siebengebirge gelebt haben, denn die Archäologen haben in unserer Region nur wenige Funde aus der Römerzeit gemacht. Was wir wissen, stammt aus römischen Quellen. Direkt an der Grenze, im Militärgebiet, wird ein „normales“ Leben kaum möglich gewesen sein, weder für die Römer noch für die Germanen.

In der längeren Geschichte mit eigener Subdomain Leben an der Rheingrenze“ – eine römisch-ubische Familie am Rhein begleiten wir eine römisch-ubische Familie, die über Generationen hier lebte, von den ersten Tagen der Legio I Germanica in Bonn bis zu den Frankeneinfällen im dritten Jahrhundert. Die Männer waren Soldaten der Bonner Legion oder der Flotte, und sie betrieben auch Handel, eine kleine Gastronomie und einen Verpflegungsstand bei den Steinbrüchen am Drachenfels.

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