Blick vom Ölberg, Siebengebirge
Blick vom Ölberg, Siebengebirge

Siebengebirge - Naturpark, Burgen, Drachenland

Mit seinen über 40 Hügeln und Tälern ist der Naturpark Siebengebirge ein herrliches Fleckchen Erde, ein Stückchen Paradies direkt vor der Haustür der Einheimischen oder der Anlegestelle der Rheindampfer. Es ist eine Landschaft voller Sagen und Legenden wo, folgt man der alten Lesart, Drachen ihr Unwesen treiben.

Unser Siebengebirge hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Fast wäre es dem Steinbruch zum Opfer gefallen, heute sind viele seltene Tiere und Pflanzen hier zuhause. Gleich drei Burgruinen aus dem Mittelalter können Sie besuchen: Drachenfels, Löwenburg und Rosenau. In den Siebengebirgsmärchen treffen Sie blitzgescheite Drachen und ihre Ritterfamilien, ein Hündchen im Ritterdienst, sprechende Katzen, den Mönch von Heisterbach und andere sagenhafte Gestalten.

Berge und Täler

Eine Wanderung durch das Tretschbachtal und Annatal nach Bad-Honnef Rommersdorf. Verbunden mit einem lieben Gruß an alle, die wegen der Corona-Regeln jetzt nicht reisen.

Rhein und Siebengebirge

Blick hinab vom Siebengebirge auf das Rheintal . Es geht zum  Drachenfels, Drei-Seen-Blick am Lohrberg-Rundweg, zur  Löwenburg und zum Ölberg.

Naturpark

Naturklänge aus dem Siebengebirge, Vögel und Bäche. Es geht zum Nonnenstromberg, ins Einsiedlertal, Nachtigallental und Tretschbachtal.

Burgen

  • Siebengebirge, Wappen, Feldzeichen
    Drachenfels, Löwenburg – diese Namen klingen schon märchenhaft. Auf dem Wappen der Burggrafen vom Drachenfels sehen wir einen nach rechts schauenden silbernen Drachen auf rotem Grund.

Geschichte

  • Französischer Soldat am Rhein
    November 1918. Der Waffenstillstand von Compiègne war unterzeichnet. Für die Menschen am Rhein war es noch nicht vorbei, denn die Alliierte Rheinlandbesetzung begann. Zugleich gab es Bestrebungen, das Rheinland von [...]

Märchen

  • Heisterbach
    Schauen wir zunächst einmal mit dem Mönch von Heisterbach in die Bibel, Neues Testament, 2. Brief des Apostels Petrus. „Und ihr sollt wissen, liebe Freunde, dass ein Tag für den Herrn wie tausend Jahre ist [...]

Heimatverbunden, weltoffen und tolerant
Heimatliebe und Weltoffenheit prägen seit den Tagen der Römer und Ubier unsere Region – auch wenn Hassprediger und Populisten uns etwas anderes glauben machen möchten. In diese Tradition stellt sich auch mein „Rheindrache“.

Ritter, Drachenschild, Burgruine Löwenburg

Begegnung mit Drachen und Rittern

Wenn Sie heute durch das Siebengebirge gehen, wird Ihnen kein Feuer spuckender Drache begegnen. Wie könnte er auch – schließlich befinden wir uns mitten im Naturschutzgebiet. Doch Sie werden sie spüren. Drachen symbolisieren Vertrauen in uns selbst, die Zuversicht, dass wir etwas bewegen können, auch wenn wir dafür über uns selbst hinauswachsen müssen. Möge Ihnen beim Spaziergang durch das Siebengebirge ein Drache begegnen!

"Sei tapfer und aufrecht auf dass Gott Dich lieben möge .. beschütze die Wehrlosen und tue kein Unrecht."
Aus "Königreich der Himmel"

Ritter sind kein Relikt aus dem Mittelalter, das man für Kostümfeste hervorholt. Ritter sein ist vor allem eine Haltung, ein Anspruch an uns selbst, unser Bestes zu geben. Fast jeden Tag begegnen uns Rücksichtslose, die nur sich und ihre Interessen sehen, und Intolerante, die Menschen mit einer anderen Meinung verbal niederknüppeln oder ihnen den Verstand absprechen wollen. In der Anonymität des Internets verroht die Sprache. Um Argumente geht es da nicht mehr, da wirft man nur noch mit Dreck. Überhaupt .. überall ist Dreck, den andere saubermachen müssen. Ein heutiger Ritter würde Übergriffe nicht dulden, sondern dazwischen gehen. Er, oder auch sie, würde auch einmal Scherben oder Müll wegräumen, bevor Kinder und Tiere daher kommen und Schaden nehmen. Kurzum: Ein bisschen mehr Ritterlichkeit täte uns allen gut!