Annatal

Eingang zum Annatal
Eingang zum Annatal

Nachdem man die schönen Häuser Rommersdorfs hinter sich gelassen hat, kommt man nach wenige Minuten Fußmarschs entlang des Möschbachs in die vielleicht wildromantischste, „urigste“ Ecke des Siebengebirges – das Annatal und das Tretschbachtal. Auf beiden Wegen kommen Sie hinauf Richtung Lohrberg-Rundweg und Löwenburg.

Im Bild sehen Sie den Eingang zum Annatal mit dem Holzbrückchen, und dahinter schon die „Römerquelle“. Die haben aber nicht die Römer, sondern 1847 Hubert Schaaffhausen, ein bekannter Honnefer Fabrikant, er brauchte Wasser für seine Villa. Noch bekannter ist sein Sohn Hermann, der Antropologe und Mitgebründer des Rheinischen Landesmuseums. Vielleicht haben Sie die Schaafhausen-Villa auf dem Weg schon gesehen.

Weiter hinauf ins Annatal kommen sie an Teichen und Tümpeln vorbei. Einst hat man den Möschbach angestaut, um Teichwirtschaft zu betreiben, heute sind sie der Lebensraum von Libellen, Schmetterlingen, Lurche und Amphibien. Schachtelhalme wachsen hier, das sind mit die ersten Pflanzen, die vor Milliarden von Jahren auf der Erde erschienen. Für die Wanderer gibt es eine ganz besonders schön gelegene Schutzhütte.

Und so haben wir hier, nur wenige Minuten von den Häusern und Straßen entfernt, ein Stückchen Paradies.

Wenn Sie auch so gerne in der Natur sind und beim Wandern wissen möchten, wer und was da lebt, wächst und blüht, hier zwei Lesetipps:

Natur- und Kulturführer Siebengebirge, 8 Rundwege
von Holger Maria Sticht
Empfohlen von BUND Freunde der Erde,
Gasterland-Verlag Köln 2011, 1: Auflage, ISBN 978-3-935873-43-7

Deutschlands Natur

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