Löwenburg

Burgruine Löwenburg
Burgruine Löwenburg

Die Löwenburg, einer der „klassischen“ sieben Berge,  ist auf dem Stadtgebiet von Bad Honnef. Im Stadtwappen von Bad Honnef finden wir die Wappen der mittelalterlichen Herren der Löwenburg wieder. 

Wanderwege hinauf

Es gibt viele schöne Wanderwege hinauf., u.a. von Bad Honnef-Rommerdorf durch das Annatal oder Tretschbachtal bis zum Rundweg um die Löwenburg an, oder vom Schmelztal durch das Einsiedlertal.

Wenn nicht ganz so viel Zeit ist, bietet sich Königswinter-Margarethenhöhe als Startpunkt an. Dort ist ein großer Parkplatz und eine Haltestelle der Buslinie 521. Die Löwenburgstraße entlang geht es ins Naturschutzgebiet, man biegt auf den Lohrbergrundweg ein und hält sich rechts. Auf dem Weg gibt es herrliche Aussichten auf den Ölberg, dann Petersberg und Nonnenstromberg, dann kommt schon der Aussichtspunkt Drei-Seen-Blick. Von dort sieht man schon die Burgruine. Danach geht es noch um ein paar Ecken, dann kommt schon die Waldgäststätte Löwenburger Hof. Ein Stückchen weiter geht es rechts hoch zur Burgruine.

Auf der Löwenburg

Der steile Aufstieg zur Burgruine Löwenburg mag Sie ins Schwitzen bringen, aber er lohnt sich. Von oben haben Sie eine herrliche Aussicht auf das Rheintal und die anderen Berge. Man fühlt sich fast wie ein Burgherr..

Erleben Sie einmal oben auf der Löwenburg, wie der Nebel sich lichtet, oder die Blumenpracht von Löwenzahn und Rainfarn im Frühling und Sommer.

Auch an kalten Tagen ist ein Besuch auf der Löwenburg ein Ereignis, sofern der Weg nach oben nicht vereist ist. Unwillkürlich ist man dankbar für das eigene feste Schuhwerk und die winddichte Kleidung. Die einfachen Menschen im Mittelalter hatten all dies nicht, und der Winter auf der Burg, wo der Wind durch die Ritzen pfiff und es fast nie richtig warm wurde, muss für die Bewohner hart gewesen sein.

Burg Löwenburg

Die Ruine der mittelalterlichen Burg gleichen Namens können Sie besichtigen. Um 1200 wurde sie von den Grafen von Sayn erbaut. Gemeinsam mit der Burg Blankenberg oberhalb des Siegtals sicherte sie Saynisches Territorium.  In jenen Jahren wurde das Rheinland durch den Thronkrieg zwischen Otto IV. von Braunschweig und Philipp von Schwaben schwer heimgesucht. Eine erbitterte Fehde tobte zwischen den Grafen von Sayn, Gefolgsleuten Ottos, und Dietrich von Landsberg, einem Anhänger der Staufer. Erst die Ehe zwischen Graf Heinrich III. von Sayn und Mechthild von Landsberg beendete die Fehde. Dem Grafen brachte diese Ehe weite Ländereien und den Aufstieg in den Hochadel, er wurde ein mächtiger und geachteter Fürst.

Seine Machtposition hat ihm sicher das Leben gerettet, als er 1233 der Ketzerei angeklagt wurde. Damals kam das einem Todesurteil gleich. Graf Heinrich III. schaffte es, seinen Prozess der Sondergerichtsbarkeit des fanatischen Inquisitors Konrad von Marburg zu entziehen und vor ein ordentliches Gericht zu bringen.  Auf der Seite Eine Mauer im Haus des Herrn finden Sie mehr dazu.

Mehr über die Burg und ihre wechselvolle Geschichte erfahren Sie im Kapitel Burgruinen, Burg Löwenburg

Märchen von der Löwenburg

Bei meinen Märchen vom Ritter auf der Löwenburg geht es um die  Abenteuer von Graf Heinrichs treuem Ritters Brexger, seiner Familie und seines besten Freundes, dem Erddrachen Siefnir. Sie alle spielen im Hochmittel zur Zeit Ottos IV. und Friedrichs II: Ottos Mantel, Marguerite von der Löwenburg, Drachen, Esel und Sänger  und Bianca von der RosenauDas Mädchen von der Löwenburg ist eine traditionelle Sage.

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