Weilberg

Geologischer Aufschluss am Weilberg
Geologischer Aufschluss am Weilberg

Hier stehen wir vor dem stillgelegter Steinbruch am Weilberg, ganz in der Nähe von Kloster Heisterbach an der L 268. Im 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier Basalt abgebaut, ein Stein, der auch größtem Druck standhält und im Zuge des Straßen- und Eisenbahnbaus immer stärker nachgefragt wurde.

Damals hat die Heisterbacher Talbahn die Steine ins Tal befördert. Die „Eisenbahn- und Modellbahnfreunde Siebengebirge – EMFS“ haben für das Brückenhofmuseum in Königswinter-Oberdollendorf ein Modell des Weilberges mit seinem Brecher nachgebaut, das Sie im Dachgeschoss des Brückenhofmuseums bewundern können. Auch auf der Website des Brückenhofs www.brueckenhof.de finden Sie Bilder dazu, und ein prächtiges Video der Modellanlage Weilberg auf YouTube.

Der Steinbruch am Weilberg wurde als einer der letzten im Siebengebirge geschlossen, 1922 kam es dann unter Naturschutz. Am Weilberg wurde am 15. Oktober 1971 dem Siebengebirge das Europäische Diplom für geschützte Gebiete verliehen. Heute steht auf dem Wegweiser „geologischer Aufschluss“, denn hier sehen wir die Gesteinsaufbau und gewinnen einen Eindruck davon, wie das Siebengebirge entstanden ist, mehr dazu auf der Seite vulkanischer Ursprung.

Die Tafeln am Oberen und Unteren Plateau erklären ganz genau, was damals geschah. Viel mehr zu Gesteinen, Vulkanismus im Siebengebirge und Gesteinskunde sehen Sie im Naturparkhaus des VVS und auf seiner Website www.naturpark-siebengebirge.de

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