Nachtigallental

Wandern im Nachtigallental
Wandern im Nachtigallental

Das Nachtigallental ist einfach herrlich – zu jeder Jahreszeit. Wenn man in Königswinter-Altstadt die Bahnhofsstraße hochgeht, kommt man direkt dorthin und fühlt sich gleich wie in einer anderen, heiteren Welt. Doch auch das war nicht immer so, während des Zweiten Weltkrieges sind Menschen dort umgekommen.

Eine Sage aus dem Mittelalter berichtet, wie das Nachtigallental zu seinem Namen kam. Einst hatte sich der Heilige Bernhard von Clairvaux, der großer Zisterziensermönch, bei einem Besuch im Kloster Himmerod sehr über den Gesang der Nachtigallen aufgeregt. Er hatte so gezetert, dass die Vögel in ein Tal im Siebengebirge ausgewandert waren, das später „Nachtigallental“ genannt wurde.

Der Heilige Bernard zog wieder zurück nach Clairvaux – die Musik war fortan hier zuhause. Das Nachtigallental ist ein Vogelparadies. Ein Denkmal im unteren Bereich des Nachtigallentals erinnert an Willi Ostermann, den rheinischen Sänger, Komponisten und Texter. In seinem bekannten Lied „Da, wo die sieben Berge am Rheinesstrande steh’n“ heißt es im Refrain „wo fröhlich sie marschierten durchs Nachtigallental …“

Als Kind habe ich dort viel gespielt, im Sommer führte uns der Weg durch das Nachtigallental zum Drachenfels oder zum Freibad, dem Lemmerzbad; im Winter sind wir hier Schlitten gefahren. Das gilt ganz besonders für den Parallelweg zum Nachtigallental, „de Höll“. Mit seinen steilen Wänden sieht er ganz schön wild aus!

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