Mehr als sieben Berge

Blick vom Alten Zoll, Bonn
Blick vom Alten Zoll, Bonn

„Dieser Anblick ist das achte Weltwunder“

Alexander von Humboldt über den Rhein und das Siebengebirge

Wir sprechen gemeinhin von den „Sieben Bergen“ sprechen, doch zum Naturpark Siebengebirge gehören über 40 Hügel und Täler. Einige davon können Sie auf den folgenden Seiten besuchen.

Die „klassischen“ sieben Berge

Da haben wir direkt am Rhein den Drachenfels mit der Burgruine, die Wolkenburg, und  den Petersberg mit dem Hotel und Gästehaus des Bundes. Dann den Nonnenstromberg mit der Naturwaldzelle, den Lohrberg und die Löwenburg mit der Burgruine. Schließlich den höchste Berg im Siebengebirge, den Großen Ölberg.

Sieben++ Berge

Neben diesen sieben gibt es noch viel mehr zu sehen. Die Rosenau mit einer weiteren Burgruine aus dem Mittelalter, den Geisberg mitten im Siebengebirge und den Breiberg.

Von jeder Anhöhe haben Sie eine schöne Aussicht. Einige davon möchte ich Ihnen schon einmal zeigen: die Aussicht vom Drachenfels auf den Rhein und die Insel Nonnenwerth, die Aussicht vom Großen Ölberg und dann den Drei-Seen-Blick am Lohrberg-Rundweg.

Burgruinen

Im Siebengebirge können sie gleich drei Burgruinen aus dem Hochmittelalter besuchen: Burg Drachenfels, Burg Löwenburg und Burg Rosenau. Alle Burgen tragen denselben Namen wie der Berg, auf dem man sie damals gebaut hat.

Am Fuße des Siebengebirges, direkt am Rhein im Park Reitersdorf, finden wir die Ruine der Burg Reitersdorf. Sie entstand etwas später im Spätmittelalter.

Täler

Dann gibt es so viele herrliche Täler zu durchstreifen, hier finden Sie das das Nachtigallental, das Einsiedlertal, das Annatal und das Tretschbachtal.

Kloster Heisterbach

Im Heisterbacher Tal besuchen wir Kloster Heisterbach mit der der berühmten Chorruine aus dem Mittelalter. Über viele Jahrhunderte war Heisterbach das geistige Zentrum unserer Region. Von der gewaltigen Klosterkirche der Zisterzienser ist nur die Chorruine erhalten geblieben.

Bergbäche

Stellvertretend für alle Siebengebirgsbäche stehen der Mirbesbach und der Möschbach. Der Möschbach entspringt im Annatal und fließt in den Rhein. Auf seinem Weg kommt er durch den Honnefer Stadtteil Rommersdorf und hat der Möschbachstraße ihren Namen gegeben. Es ist eine besonders schöne Straße mit Fachwerkhäusern.

Steinbrüche

Die Schönheit unserer Region wäre fast dem Steinbruch zum Opfer gefallen, denn über Jahrhunderte hat man hier Steine abgebaut. Vom Stenzelberg ist kaum etwas erhalten geblieben, heute ist es ein offengelassener Steinbruch.  Auch der Weilberg ist  ein stillgelegter Steinbruch und zugleich ein Naturdenkmal, denn hier sieht man den geologischen Aufbau des Siebengebirges. In den Ofenkaulen im Ofenkaulberg wurde lange unter Tage Tuff abgebaut.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*