Spätmittelalter

Stadttor
Stadttor

Auch aus dem Spätmittelalter gibt es viel zu berichten und vor allem zu sehen. Große Teile des Kölner Doms wurden mit Steinen vom Drachenfels gebaut; die Wappen der Siebengebirgsstädte Bad Honnef und Königswinter gehen auf die damaligen Herrschaften zurück. Wenn Sie lieber Märchen lesen mögen: „Bruder Bolko“ ist zugleich eine Einführung ins Spätmittelalter Anfang des 14. Jahrhunderts in unserer Region.

Interregnum und Grafenkönige

Nach dem Tod Friedrichs II. brach das Stauferreich zusammen. Im Reich gab es zwar Könige, sogar mehrere gleichzeitig, doch keiner konnte sich landesweit durchsetzen.

In Köln baute man den gotischen Dom, und dafür war der Trachyt vom Drachenfels optimal! Den Burggrafen brachte er bald Wohlstand.

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Rivalitäten im Rheinland

Doch als Lehnsleute des Kölner Erzbischofs wurden die Grafen vom Drachenfels, der Wolkenburg und der Löwenburg in dessen Streit mit den Grafen von Berg hineingezogen. In der Schlacht von Worringen 1288 erlitten sie eine schwere Niederlage.

Danach war  die Vorherrschaft der Kölner Erzbischöfe dahin; doch die Rivalitäten gingen weiter. Das machet sich König Albrecht zunutze, als er gegen die Kurfürsten von Köln, Mainz und Trier wegen der Rheinzölle zu Felde zog.

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Die Herren zu Löwenberg

Der Tod Graf Heinrichs III. von Sayn 1246/47 war ein tiefer Einschnitt. Er war ein mächtiger Fürst gewesen, doch seine Nachfolger konnte diese herausragende Stellung nicht halten. Die Löwenburg fiel zunächst an seine Witwe Mechthild, doch schon bald gab es Erbauseinander-setzungen. Mit Johann I. begann die Zeit der Herren zu Löwenberg.

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Die Zeit der Luxemburger

Kaiser Karl IV. in Prag und seine Nachfolger regieren in einer schweren Zeit: ein dramatischer Klimawechsel, Missernten und Naturkatastrophen erschüttern Westeuropa, dann bricht die Pest aus. Das Osmanische Reich bedroht Mittel- und Westeuropa.

In unserer Region ging das Hauen und Stechen weiter. Burg Löwenburg bekam  eine Zwingmauer, das Städtchen Königswinter eine Stadtmauer.

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Die Zeit der Habsburger

Nach dem Fall Konstantinopels 1453 ist die Bedrohung durch die Osmanen allgegenwärtig. Das Reich wird durch Fehdewesen und Raubrittertum heimge-sucht, ohne dass Kaiser Friedrich III. in Wien Einhalt gebieten kann. Das hoch verschuldete Erzbistum Köln ist in einer tiefen Krise. Auch in der Familie der Drachenfelser schwelte ein Konflikt um das Erbe. 1493 erschlägt Heinrich vom Drachenfels im Streit seinen Vetter Claus.

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